Homöopathische Hausapotheke

MittelSie möchten eine kleine homöopathische Hausapotheke erwerben oder die bereits bestehende ergänzen?

Hier finden Sie zahlreiche Mittel und eine Aufzählung von Leiden und Beschwerden, die dazu passend sind.

Es handelt sich hierbei allerdings nur um eine relativ kleine Auswahl an homöopathischen Mitteln, die nicht alle individuellen Besonderheiten und mögliche Begleitumstände des einzelnen Patienten berücksichtigen können. Im Zweifelsfall sollten Sie dann auf jeden Fall einen ausgebildeten Homöopathen aufsuchen.

Homöopathische Laien sollten Mittel ausschliesslich in Potenzen bis C30 verwenden, da es bei unsachgemäßer Einnahme höherer Potenzen zu Arzneimittelreaktionen (AMR) kommen kann. Diese AMR können sehr unangenehm sein und sind schwer oder nicht beherrschbar und schaden dem Patienten genauso wie letztendlich dem Ruf der Klassischen Homöopathie. 

Unbedingt zu beachten ist, dass während einer homöopathischen Behandlung keine mentholhaltigen Dinge (Zahnpasta, Kaugummi, Mundwasser, Husteneinreibungen), keine Kamille oder Kampher ( z.B. in Rheumaeinreibungen, Mundspüllösung, Franzbranntwein) benutzt werden. Speziell auf Kaffee und Schwarztee sollten Sie ebenfalls verzichten, da alle diese Substanzen durch Ihren hohen Gehalt an Röststoffen und Koffein in der Lage sind, homöopathische Mittel zu neutralisieren.

Ein homöopathisches Mittel in der Selbstmedikation sollte maximal eine Woche angewendet werden. Tritt bis dahin keine Besserung des Zustandes auf, wenden Sie sich bitte an einen erfahrenen Therapeuten.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrer Hausapotheke!

Aconitum napellus (Blauer Eisenhut) Folgen von Wind, Schreck, Angst, Panik, Erkältungs- & Entzündungsfieber, plötzl. heftiger Krankheitsbeginn mit blasser, kalter Haut; Verletzungs- Unfallschock, akute Angina pectoris, akutes Asthma, akute Magen-Darm-Beschwerden
Allium cepa (Küchenzwiebel) Reizung der Schleimhäute, wässrige Absonderungen aus Augen, Nase, Kehlkopf; z.B. Fließschnupfen, Heuschnupfen, Bindehautreizungen des Auges
Apis mellifica (Honigbiene) Brennende, stechende Schmerzen nach Insektenstichen o.ä., allergische Schwellungszustände m. Rötung z.B. der Augen, der Haut, des Kehlkopfes
Arnica montana (Bergwohlverleih) 1. Verletzungsmittel (Verletzungen jeglicher Art) ggf. mit Zerschlagenheitsgefühl und Schwäche
Arsenicum album (Weißes Arsenik) Lebensmittelvergiftung (bes. Fischvergiftung) verbunden mit Unruhe aber auch großer Schwäche, brennende Schmerzen
Belladonna (Tollkirsche) Erkältungs- und Entzündungsfieber mit roter, feuchter Haut, geweiteten Pupillen und extremer Überempfindlichkeit; Angina, Asthma, Gastritis, Migräne, Sonnenbrand

 

Bellis perennis (Gänseblümchen)

 

2. großes Unfallmittel (nach Arnica), besonders für Wundschmerzen (z.B. nach OP), Verletzungen der Brust (Stoß, Stichverletzung)
Bryonia alba (Weiße Zaunrübe) Stechende Schmerzen; bei Bewegung, Folgen von Ãrger; Arthritis, Asthma, stechender Husten, Gastritis, Migräne, Rippenfellentzündung
Calendula (Ringelblume) Bei Schürf- und Bisswunden aller Art; besonders bei verschmutzten, ausgefransten Wunden, auch als Calendula-Umschlag zu empfehlen
Cantharis (spanische Fliege) Brennende, stechende, schneidende Schmerzen bei Verbrennungen, Ekzem, Sonnenbrand, Blasen- und Harnröhrenentzündung
Cocculus (Kockelskörner) Erschöpfung und Schwäche, Reiseübelkeit, Seekrankheit, Schwindelzustände
Coffea cruda (Kaffee) Unruhezustände, Überreizung, Einschlafstörungen, Zahnschmerzen, besser durch Kälte
Colocynthis (Koloquinte) Folgen von Ärger, Koliken in allen Bereichen, die sich durch Druck bessern; bes. Gallenkolik, Nierenkolik, Lumbago, Kopfschmerzen
Dulcamara (Bittersüß) Beschwerden infolge von feuchter Kälte, Grippe, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Rheumatismus, Rückenschmerz, Blasenentzündung
Eupatorium perfoliatum (Wasserhanf) Zerschlagenheitsgefühl des ganzen Körpers, beginnender grippaler Infekt, Knochenschmerzen
Euphrasia (Augentrost) Entzündliche Augenerkrankungen
Gelsemium sempervirens (gelber Jasmin) Große Erschöpfung mit Zittern und Durstlosigkeit, grippaler Infekt, Fieber, Bronchitis, Kopfschmerzen, Schwindel mit Zittern

Glonoinum (Nitroglycerin)

Sonnenstich, pulsierende Schmerzen, damit verbundene plötzliche, heftige Kreislaufstörungen

Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber)

Bringt Eiterungen voran, z.B. Nagelpfalz, Abszesse, Furunkel, Karbunkel, Pickel, Mittelohrentzündungen

Hypericum (Johanniskraut)

Verletzungen von nervenreichem Gewebe z.B. Fingerbeere, Mund, Wirbelsäule als Folgemittel nach Arnica; nervöse Schlafstörungen

Ipecacuanha (Brechwurzel)

Akute Magen-Darmverstimmungen mit Schwäche, Übelkeit, Erbrechen, Seekrankheit

Ledum palustre (Sumpfporst)

Stichverletzungen, Insektenstiche und Bisswunden, wenn Stichstelle kalt, aufgedunsen und marmoriert ist

Luffa operculata (Schwammgurke)

Chronischer Stockschnupfen nach Missbrauch von Nasentropfen, allergischer Stockschnupfen

Nux vomica (Brechnuss)

Folgen von Alkoholmissbrauch, Unverträglichkeit von Kaffee, Medikamenten, Verstopfung, Stress

Okoubaka (Oktoknemataceae)

Durchfallerkrankungen auf Reisen durch fremde Kost, Lebensmittelvergiftung, morgendliche Übelkeit

Phytolacca (Kermesbeere)

Lymphknotenschwellungen, Angina tonsillaris mit stechenden Schmerzen beim Schlucken, Zahnschmerzen

Pulsatilla (Kuhschelle)

GrößStes Heulmittel, milde, gelblich grüne Absonderungen der Schleimhäute, Schnupfen, Bindehautentzündung, Verdauungsbeschwerden durch Fettunverträglichkeit, menstruelle Beschwerden bei Frauen

Rhus toxicodendron (Giftsumach)

Beschwerden am Anfang der Bewegung, die sich jedoch dadurch bessern, Ischialgie, Steifheit der Gelenke, bläschenartige Hautausschläge, Verbrennungen mit Blasenbildung

Silicea (Kieselsäure)

Erleichtert die Abstoßung von Fremdkörpern (Schiefer, Splitter), fördert Eiterungen und stärkt das Immunsystem

Symphytum (Beinwell)

Bringt Knochenbrüche besser zum Heilen, stumpfe Augapfelprellungen (Schneeball, Schlag)

Urtica urens (Brennnessel)

Leichte Verbrennungen z.B. Sonnenbrand, durch Berühren heißer GegenstäSnde mit Rötung und Brennschmerz der Haut

Veratum album (weiße Nieswurz)

Kreislaufschwäche mit Kollapsneigung, vegetative Dystonie