Schüsslersalze – Die Biochemie nach Dr. Schüßler

„Gesundheit ist das quantitative Gleichgewicht der einzelnen Mineralsalze, Krankheit entsteht erst durch das Ungleichgewicht dieser Mineralsalze.“ W.H. Schüßler

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler war ein Zeitgenosse Hahnemanns, er wurde 1821 in der Nähe von Oldenburg geboren. Nach seinem Medizinstudium in Paris, Giessen, Berlin und Prag widmete er sich intensiv dem Studium der Homöopathie und eröffnete 1858 als homöopathischer Arzt eine Praxis in Oldenburg. Zu dieser Zeit waren primär pflanzliche homöopathische Mittel bekannt, nur wenige Mittel waren tierischen und mineralischen Ursprungs. Die Erkenntnis, dass Mineralstoffe für den Zellstoffwechsel und die Krankheitsentstehung eine besondere Bedeutung haben, ließen ihn auf diesem Gebiete forschen. Er untersuchte die Asche Verstorbener und fand dabei einen Zusammenhang zwischen der jeweiligen Todesursache und dem Mangel an bestimmten Mineralstoffen. Für besonders wesentlich hielt er 11 mineralische Mittel, die er in homöopathisch potenzierter Form einsetzte. Auf dieser Grundlage entstand die Biochemie, mit der er erfolgreich seine Patienten behandelte.

Schüßler´s Vermächtnis birgt eine Heilweise, die ganzheitlich auf die Funktionen und Lebensvorgänge des menschlichen Organismus wirkt und vielen Patienten bei der Gesunderhaltung und der Behandlung von Krankheiten hilfreich ist.

Was sind Mineralstoffe nach Dr. Schüßler?

Dabei handelt es sich um homöopathisch aufbereitete Stoffe und nicht um Mineralien im üblichen Sinn. Sie wirken als Katalysatoren im Körper, aufgrund ihrer feinstofflichen Form (ionisch) sind sie für den Körper leichter aufnehmbar, und regen den Körper an, die eigentlichen Mineralstoffe, wie sie in der Nahrung vorkommen, besser aufzunehmen und zu verwerten. Somit versteht sich auch, dass die Schüsslersalze als Mengentherapie völlig ungeeignet sind und sogar dem Körper schaden können, gleichsam einem zu häufig eingenommenen homöopathischen Arzneimittel, dass dann Prüfungssymptome entwickelt.

Sie werden deshalb nur in geringen Mengen eingenommen und bereits über die Mundschleimhaut resorbiert. Damit sind sie schneller für den Körper verfügbar und können Störungen des inneren Milieus, der Zellen und des Interstitiums (Zwischenzellräume) ausgleichen.

Trägerstoff ist der Schüsslerpastillen ist Milchzucker, die Mineralstoffe werden in Dezimalschritten potenziert, daher die Bezeichnung hinter dem Namen D3, D6, D12 usw. Die relativ niedrigen Potenzierungen sind insbesondere für eine symptomorientierte Therapie gut geeignet.