Biochemie und Homöopathie

Das Bestreben, mit Hilfe von Arzneimitteln mineralischen Ursprungs die Gesundheit des Menschen wieder herzustellen und Krankheiten ganzheitlich zu behandeln ist bei beiden Verfahren gleich.Die Homöopathie unterscheidet sich von der Biochemie im Grundsatz der Mittelwahl.

 

Die Biochemie führt fehlende Mineralstoffe dem Menschen als Funktionsmittel zu um feinstoffliche Mängel auszugleichen. Die Homöopathie funktioniert nach dem Ähnlichkeitsprinzip (siehe Grundlagen der Homöopathie). Mit der Homöopathie wird also ein Reiz gesetzt, auf den der Organismus durch Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte reagiert, mit der Biochemie werden fehlende Mineralstoffe energetisch substituiert (Impuls versus Substitution).

Einnahme von biochemischen Funktionsmitteln

* chronische Fälle: 5-10 Pastillen pro Tag
* akute Fälle: bis zu 20 Pastillen pro Stunde (alle 5 Minuten 1 Pastille)

 

TIPP´s aus der Praxis:

* besonders wirksam ist das Auflösen in heißem Wasser (heiße Sieben)
* Wirkstoffgruppen beachten! (alle Natriumsalze, alle Calciumsalze…)
* es ist ungünstig die Mineralstoffe zu mischen (Abschwächung der Wirkung)
* nicht unmittelbar vor oder nach den Mahlzeiten einnehmen

Wirkprinzipien

* Verbesserung der Informationsübertragung und Lösung von Blockaden
* Verbesserung des Zellstoffwechsels
* Erhöhung des Membranpotentials
* Steigerung der Wirkung von Homöopathika und Allopathika
* Regulation des Säure-Basen-Haushaltes
* Entsäuerung des Organismus
* Aktivierung des Immunsystems

Schüßlersalze kommen präventiv (vorbeugend) ebenso wie palliativ (lindernd) zum Einsatz. Der Vorteil ist, dass sie parallel zu homöopathischen und allopathischen Mitteln eingenommen werden können. Beachtet werden sollte aber dabei, dass sie das Wirkprofil von hochpotenzierten homöopathischen Mitteln durchaus verändern können und man deshalb abwägen muss, was primär damit erreicht werden will und ob ein paralleler Einsatz sinnvoll ist.